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 Beitrag Verfasst: Mo 17. Jul 2017, 19:19 
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Registriert: Mi 14. Okt 2015, 09:12
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Da haben viele nicht aufgepasst: 22.000 Kunden eines WLAN-Anbieters haben sich damit einverstanden erklärt, Festival-Toiletten zu schrubben. Sie übersahen das Kleingedruckte in den AGB.

Ein britischer Anbieter öffentlicher WLAN-Netze hat es mal wieder bewiesen: Wenn es um einen kostenlosen Zugang zum Internet geht, versagen bei vielen Menschen die Alarmsysteme. Innerhalb von zwei Wochen akzeptierten mehr als 22.000 Nutzer der Drahtlosnetzwerke des britischen Unternehmens Purple sehr abstruse Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB). Denn die enthielten eine Klausel, die wohl keinem von ihnen bewusst gewesen sein dürfte.

Indem sie den zusätzlich zu den üblichen Vertragsbedingungen eingeschmuggelten Passus hinnahmen, verpflichteten sich die WLAN-User zu allerlei abscheulichen Dingen. Darunter das Putzen von Festival-Toiletten - aber auch weitere abschreckende Dinge.

So verpflichtete sich jeder Nutzer dazu, als Gegenleistung für das kostenlose WLAN insgesamt 1000 Stunden Gemeinschaftsdienst abzuleisten. 1000 Stunden - ausgehend von acht Stunden pro Tag und fünf Tagen pro Woche wäre das ein gutes halbes Jahr, sofern man zwischendurch nicht Urlaub nimmt.

In dieser Zeit müssten die mehrheitlich wohl unwissentlich Betroffenen demnach nicht nur Klos putzen, sondern auch Tierkot aus öffentlichen Parks beseitigen, Kaugummireste von Straßen kratzen und Abwasserrohre reinigen. Und sie müssten fremden Tieren ihre Zuneigung zeigen. Zum einen, indem sie die Gehäuse lebender Schnecken bemalen, zum anderen, indem sie streunende Hunde und Katzen umarmen.

Warnung vor der Apokalypse

Das Wort "müssten" ist in diesem Zusammenhang sehr wichtig, denn wie das Unternehmen in einer Mitteilung erklärt, hat es nicht vor, diese formell existierenden Ansprüche einzufordern. Vielmehr ging es der Firma darum, einmal wieder darauf hinzuweisen, wie wenig es den Nutzer öffentlicher WLANs bewusst ist, was sie mit dem Klick auf "Akzeptieren" hinnehmen.

Dabei hatten sie in den Text ihrer zeitweilig frisierten AGB sogar den Hinweis eingebaut, dass man einen Preis gewinnen könne, wenn man dem Unternehmen fragwürdige Passagen melden würde. Tatsächlich hat laut Purple nur eine einzige Person diese Möglichkeit genutzt. Was diese Person gewonnen hat, wird leider nicht aufgeklärt.

Mit der Aktion, die jetzt durch die Medien aufgegriffen wird, ist Purple freilich kein Vorreiter. Längst haben diverse andere Firmen ähnliche Aktionen durchgeführt. Amazon beispielsweise wies 2016 in den AGB zu den Amazon Web Services (AWS) auf die Möglichkeit hin, dass einige zuvor definierte Einschränkungen entfallen würden, wenn sich "eine Virusinfektion ausbreitet, die über Bisse oder den Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen wird und dazu führt, dass menschliche Leichen zum Leben wiedererweckt werden und versuchen, menschliches Fleisch, Blut, Hirn oder Nervenfasern zu konsumieren, was wahrscheinlich zum Zusammenbruch der Zivilisation führen wird".
Quelle:


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